Adrian Bütikofer
Plastiken & Installationen

Vernetzung und Ihre mögliche Auswirkung
Installation 1996
Kultur Natur, Dielsdorf/ZH

RAUM 3: TRANSPLAN

Ein weiterer Knotenpunkt erscheint, lässt unseren Blick
abschweifen auf ein Bild der Austauschbarkeit. Es stellt
einen fliessenden Ablauf dar, beginnend links oben.
Ein homogener Körper wird zerlegt und der zur
Wiederverwendung bestimmte Teil wird herausgelöst.
Der Rest verschwindet schrittweise und fällt in einen
Container zur Entsorgung.Er wird durch den
Informationsfluss übernommen und bezüglich
Tauglichkeit überprüft. In der Kammer der Unschuld
warten Körper auf ihre Vervollständigung. Ist der
ihnen fehlende Teil gefunden, werden sie schrittweise
zu einem neuen Ganzen zusammengefügt. Es wird
aber in seiner Struktur nicht mehr Homogen,
denn der eingefügte Teil bleibt unter der
Kontrolle des Informationsflusses. Eine
Abhängigkeit ist entstanden. Ist es
rechtens, die ethischen Grundsätze
bei Menschen, Tieren und Pflanzen
zu vernachlässigen, was zum
Nutzen weniger dienlich ist?

Die Reise geht dem
Ende entgegen.